LRS-Förderung an der Realschule Lechenich

 

Allgemeines:

 

Grundsätzlich werden alle Schüler/innen bei uns in den Bereichen Lesen und Schreiben gefördert. Kinder mit einer diagnostizierten LRS erhalten von uns, basierend auf dem LRS-Erlass (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Erlasse/LRS-Erlass.pdf), gesonderte Unterstützung. Neben den schulischen Fördermaßnahmen ist eine zusätzliche außerschulische Förderung jedoch unbedingt notwendig! Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und außerschulischer Förderungsstätte ist für eine optimale und erfolgreiche Förderung erforderlich.

 

 

 

Diagnose:

 

Zu Beginn der Klasse 5 wird die Hamburger Schreibprobe (https://www.hsp-plus.de/hsp/index.html) als Diagnoseinstrument für alle Kinder eingesetzt, sodass die individuellen Fehlerschwerpunkte deutlich werden und die individuellen Fördermaßnahmen getroffen werden können. In der Klasse 6 gibt es einen Re-Test, der aufzeigt, ob sich die Rechtschreibleistungen/ -strategien gebessert haben.

 



 

Fördermaßnahmen:

 

  • Methodentage zeigen den Schüler/innen Möglichkeiten des effektiven Lernens und Organisierens auf, was ihnen zu mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verhelfen soll.

  • Im Rahmen des regulären Deutschunterrichts aller Jahrgänge werden die Bereiche Rechtschreibung und Lesen gezielt geübt und gefördert (Rechtschreibregeln kennen und gezielt anwenden, Lese- und Texterschließungsmethoden…).

  • In der 5. Klasse werden die Kinder in Ergänzungskurse eingeteilt, in denen sie klassenübergreifend, aber in kleineren Gruppen fachspezifisch (D, M, E) gefördert werden.

  • In der 6. Klasse bieten wir eine Lern-AG an, in der die Kinder beim Bearbeiten von Aufgaben unterstützt werden.

  • Einzelne Schüler/innen der Klasse 6 werden durch Studenten der Uni Köln (Kooperation) unterstützt und gefördert. Dies erfolgt z.T. fächerübergreifend, ist jedoch eine Förderung in Kleinstgruppen. Neben fachlicher Unterstützung bekommen die Schüler/innen besonders Lernstrategien aufgezeigt.

  • Lesementoren üben mit einem einzelnen Kind einmal wöchentlich das Lesen. In der Regel ist dies ein Angebot für Kinder aus der 5. Klasse, in Einzelfällen jedoch auch noch für Kinder aus Klasse 6.

  • Wir kooperieren mit der Bücherei, die unmittelbar an das Schulgelände angrenzt. In der Klasse 5 besichtigen alle Schüler/innen die Bücherei. Ebenso nehmen wir am Welttag des Buches teil und besichtigen eine Buchhandlung. Des Weiteren findet in Klasse 6 der Lesewettbewerb statt. Die Kinder sollen so zum Lesen motiviert werden.

 



 

Beurteilung/ Bewertung von Klassenarbeiten:

 

Die Deutschlehrer/innen beurteilen den jeweiligen Förderbedarf und entscheiden über die zu treffenden Fördermaßnahmen bzw. beraten sich in der Klassenkonferenz über einen individuellen Nachteilsausgleich. Grundsätzlich kann Kindern mit einer diagnostizierten LRS in den Jahrgängen 5 und 6 ein Nachteilsausgleich (in einem Fach oder mehreren Fächern) zugestanden werden (z.B. mehr Zeit während einer Klassenarbeit, eingeschränkte Bewertung des Fehlerquotienten, Hilfsmittel während der Klassenarbeit). Ab Klasse 7 kann der Nachteilsausgleich nur noch in begründeten Einzelfällen weiter gewährleistet werden. Eine Überprüfung auf Gewährleistung sowie Art des Nachteilsausgleichs wird jährlich neu vorgenommen.